Quelle:VDI/VDE ,  Ausgabe: Januar 2014

Studie AAL SystemeDas Bundesministerium für Gesundheit hat einen Bericht zur Studie „Unterstützung Pflegebedürftiger durch technische Assistenzsysteme“ veröffentlicht. Ziel der Studie „war die Benennung technischer Assistenzsysteme, die die Situation der häuslichen Versorgung von Pflegebedürftigen verbessern, die stationäre Unterbringung vermeiden bzw. hinauszögern und sich für eine Übernahme in den Leistungskatalog der Sozialen Pflegeversicherung (SGB XI) eignen. Basierend auf umfangreichen Recherchen, einer semi-quantitativen Nutzenbewertung, einer Untersuchung der Kosten-Nutzen-Aspekte und einem praxisorientierten Expertenworkshop konnten sechs Assistenzsysteme identifiziert werden, die abschließend einer Abschätzung ihrer produktspezifischen Umsatzpotenziale für die Zielgruppe der Pflegebedürftigen unterzogen wurden. Als Ausstattungsvariante im Bereich Quartiersvernetzung wurde das System „mini-PAUL“ gewählt, dessen Akzeptanz als hoch eingeschätzt worden ist. Generell zeigte sich, dass sich die Investition in technische Assistenzsysteme lohnt, nicht zuletzt, weil diese ein längeres selbstständiges Verbleiben in der eigenen Häuslichkeit ermöglichen können".

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH: Christine Weiß, Maxie Lutze, Diego Compagna; IEGUS – Institut für Europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft GmbH: Dr. Grit Braeseke, Tobias Richter, Meiko Merda 

Die Studie ist ausschließlich als pdf erhältlich. Sie können das Dokument hier kostenlos herunterladen. PDF, 2,2 MB)

Quelle: iit - Institut für Innovation und Technik, Berlin (http://www.iit-berlin.de/de/projekte)

Folgestudie QuartiersvernetzungGrundlage des Vorhabens sind die Ende 2013 vorgelegten Ergebnisse der Studie „Unterstützung Pflegebedürftiger durch technische Assistenzsysteme“. Diese gaben dem BMG erste Hinweise, inwieweit sich derzeit existierende technische Assistenzsysteme dazu eignen, die in § 40 SGB XI festgelegten Ziele einer Pflegehilfsmittelversorgung zu erreichen. Diese Ziele adressieren die Erleichterung der Pflege, die Linderung von Beschwerden und die Ermöglichung einer selbstständigeren Lebensführung. Im Vorhaben soll nun ein konkretes technisches Assistenzsystem zur Quartiersvernetzung (PAUL) in seiner praktischen Anwendung untersucht werden. Die zu betrachtende technische Lösung ist modular aufgebaut, so dass Anwender entsprechend des jeweiligen Bedarfs unterschiedliche Funktionalitäten nutzen können – vom Notruf über Haussteuerung und Information bis hin zur Vernetzung mit Dienstleistern z. B. für haushaltsnahe Dienstleistungen, Medizin und Pflege. Das Vorhaben wird wesentliche Fragen zum konkreten Nutzwert und darauf aufbauende Finanzierungsoptionen für technische Innovationen für Ältere und Pflegebedürftige beleuchten.

Auftraggeber: Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ; Laufzeit: Dezember 2014 – Mai 2016 ; Ansprechperson: Christine Weiß

Sie können den Projektsteckbrief hier kostenlos herunterladen.  (PDF, 0,25 MB)

Quelle: iit - Institut für Innovation und Technik, Berlin (http://www.iit-berlin.de/de/projekte)

Abschlussbericht Nutzen und Finanzierung technischer Assistenz- systeme aus Sicht der Pflegeversicherung

Bei dem Vorhaben „Nutzen und Finanzierung technischer Assistenzsysteme aus Sicht der Pflege-versicherung und weiterer Akteure der Verantwortungsgemeinschaft am Beispiel der Quartiersvernetzung“, wurde untersucht, wie die Pflegeversicherungen künftig den Nutzwert von technischen Assistenzsystemen evaluieren können. Als Basis zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit,  wurde das neue Begutachtungs- Assessment (NBA) hinzugezogen. Unser Assistenzsystem meinPAUL wurde hierbei im empirischen Teil des Projektes bewertet.

Den kompletten Bericht, inklusive Ergebnise, können Sie hier kostenlos herunterladen: (PDF, 2,2 MB)

Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE-IT Christine Weiß, Maxie Lutze; IEGUS – Institut für Europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft GmbH Dr. Scott Stock Gissendanner, Verena Peters